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23.07.2020

Ein „Goldener Löwe" für H.P. Kaysser

Virtuell statt Venedig, Mittelständler statt Medienstar, und dennoch ein goldener Löwe als Auszeich¬nung für besondere Leistungen. Die H. P. Kaysser GmbH + Co. KG ist Gewinner des Lea-Mittelstandspreises 2020 in der Kategorie 150 - 500 Mitarbeiter. Das Unternehmen aus Nellmersbach belegte in seiner Kategorie den ersten Platz aus insgesamt 222 eingegangenen Bewerbungen und erhielt die Lea-Trophäe – einen golden schimmernden gläsernen Löwen für sein freiwilliges soziales und gesellschaftliches Engagement.

Zum 14. Mal wurde der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg an besonders engagierte Unternehmen ver­geben. Auch im Jahr der Corona-Pandemie behauptete sich der Lea-Mittelstandspreis als bundesweit teilnehmerstärkster Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet. Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg würdigen mit dem Preis das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement dieser Unternehmen. Der undotierte Preis steht unter dem Motto „Leistung – Engagement – Anerkennung“ (Lea).

Soziales Engagement ist schon immer selbstverständlich

 „Für uns ist soziales Engagement im Rahmen unserer gesellschaft­lichen Verantwortung selbstverständlich“, sagt Geschäftsführer Thomas Kaysser. Gemeinsam mit der Paulinenpflege in Winnenden hat das Unternehmen ein Azubi-Projekt ins Leben gerufen, in dem junge Kaysser-Mitarbeitende früh lernen, Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen abzubauen, um die im Unternehmen gelebte Inklusion als Chance mitzutragen. In der „LernFabrik“ der Kaysser GmbH + Co. KG werden etwa junge Menschen mit Behinderung oder Fluchterfahrung ausgebildet. Das Unternehmen passt die Arbeitsplätze an die Fähigkeiten der jungen Menschen an und hilft bei Behördengängen.

„Die gesellschaftliche und soziale Verantwortung ist bei unserem Mittelstand tief verwurzelt“

 „Die ungebrochen hohe Beteiligung an dem Preis zeigt, wie selbst­verständlich es für viele Unternehmen ist, gemeinsam mit gemein­nützigen Partnern gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrzuneh­men“, sagte Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Baden im Rahmen der Preisverleihung in Stuttgart, die aufgrund der Kontaktbeschränkungen digital übertragen wurde. Und Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, betonte: „Die Wahrnehmung gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung ist bei unserem Mittelstand tief verwurzelt. Mit ihren herausragenden CSR-Projekten zeigen die Unternehmen einmal mehr, mit welcher Selbstverständlichkeit sie dieser Verantwortung auch in einer herausfordernden Zeit nachkommen.“