Konstruktive Freiheitsgrade beim Schneiden, Schweißen und Biegen

blechnet · Oktober 2017
Ein Lohnfertiger muss mit viel schnell klarkommen: Verschiedene Branchen, verschiedene Losgrößen, verschiedene Projekte – mit einem modernen Maschinenpark ist H.P. Kaysser auf alles vorbereitet.

Im Bereich der Blechverarbeitung steckt erstaunlich viel Potenzial. Mit hoch automatisierten Trumpf-Anlagen schneidet, biegt und schweißt der Blechspezialist H.P. Kaysser Teile für unterschiedlichste Branchen. Im Vergleich zu konventionellen Vorgehensweisen ermöglichen die automatisierten Schneid- und Schweißtechnologien mittels Laser enorme Vorteile. Höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten sind hierbei nur einer von mehreren Aspekten. Eine wichtige Rolle spielen neue konstruktive Freiheitsgrade, etwa durch dreidimensionales Anstellen der Schneidköpfe bei Rohrlasern und durch die präzise Nahtführung von Schweißlasern. Vernetzte Systeme sowie verbesserte Software helfen darüber hinaus, die Fertigungsorganisation zu vereinfachen und zu verschlanken.

„Der Markt für Blechteile ist sehr breit gefächert und stellt uns vor teilweise extreme Herausforderungen“, sagt Thomas Kaysser, geschäftsführender Gesellschafter von H.P. Kaysser in Leutenbach. Kunden kommen unter anderem aus dem Werkzeug- und Sondermaschinenbau oder der Automobilindustrie. Vielfältig sind die Anforderungen an Komplexität und Stückzahlen der zu liefernden Teile. Die Bandbreite reicht von einfachen Blechzuschnitten mit dem ein oder anderen Kant- und Schweißvorgang über vom Kunden erstellte Konstruktionen bis hin zu gemeinsam realisierter Anlagen wie Maschinengehäusen oder sogar vollständigen Aggregaten.

02.10.2017 |  Autor/Redakteur: Klaus Vollrath/Frauke Finus
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